Akne-Trigger: Pro und Contra Akne-Diät
Wer unter Akne leidet, würde liebend gern die eine oder andere Gewohnheit aufgeben, um die unansehnlichen Pickel und Pusteln ein für alle Mal loszuwerden. Manche vermuten, dass sich Akne tatsächlich durch die Lebensweise beeinflussen oder sogar heilen lässt. Im Überblick
Der Einfluss der Ernährung
Bei den Inuit (Eskimos), die sich in traditionell – und damit vor allem mit bestimmten Fischarten – ernähren, soll es so lange keine Akne geben, wie sie dieser traditionellen Ernährungsweise treu bleiben. Studien zufolge tritt Akne bei den Inuit etwa in dem Maße auf, in dem die westlichen Essgewohnheiten Einzug halten. Die Frage, ob eine bestimmte Ernährungsweise vor Akne schützt oder sie heilt, wird immer wieder diskutiert und ist bis heute nicht abschließend geklärt.
Eine
gesunde Ernährung ist natürlich immer das Beste, was man für sich und seine Gesundheit tun kann – ob man dagegen eine Akne damit heilen kann, ist zwar nicht auszuschließen, das wäre allerdings eine Ausnahme. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung enthält jedoch all die Substanzen, die die Haut braucht und die die Haut gesund erhalten bzw. Heilungsprozesse verbessern und beschleunigen.
Betroffene berichten zwar immer wieder davon, dass bestimmte Nahrungsmittel – sehr süße, säurereiche oder ölhaltige – zu einer Verschlechterung ihres Hautbildes geführt haben, allgemein gültige Regeln für eine „Akne-Diät“ lassen sich aber bisher daraus noch nicht ableiten. In jedem Fall lohnt sich der Versuch, aufmerksam zu beobachten, ob nach Genuss zum Beispiel von Erdnüssen, Schokolade oder Keksen die Akne schlimmer wird. Aber Achtung: Eine Verschlechterung trifft häufig nicht postwendend ein, sondern erst ein oder zwei Tage später.
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Auf Alkohol achten
Es gibt keinen klaren Nachweis über einen Zusammenhang von Akne und Alkohol, und auch Betroffene machen unterschiedliche Erfahrungen: Die einen berichten, nach Alkohol sei ihre Akne regelrecht aufgeblüht, die anderen finden, dass Alkohol ihrer Haut gut tut. Ganz unbestritten ist jedoch, dass ein Zuviel an Alkohol schadet. Und was Leber, Herz, Kreislauf und das Immunsystem negativ beeinträchtigt, kann auch für die Haut keine Wohltat sein.
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Rauchen schadet der Haut
Rauchen und Akne? Das passt nicht zusammen! Neben den immer wieder genannten
erheblichen Gesundheitsrisiken wie Krebs, Raucherbein und Herzerkrankungen
, hat Rauchen auch deutlich negative Auswirkungen auf die Haut: Sie wird schlechter durchblutet, verliert an Elastizität und kann sich nicht mehr so gut selbst reparieren – all das ist „Öl ins Feuer“ der Akne.
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Akne belastet die Psyche
„Die Haut ist der Spiegel der Seele“ – das sind Aussagen, von denen man sich bei Akne nicht beeindrucken lassen sollte. Denn sonst würde man Ursache und Wirkung verwechseln: Nichts spricht dafür, dass jemand eine Akne bekommt, weil er oder sie seelische Probleme hat. Unbestritten ist jedoch, dass eine Akne – und je nach persönlicher Wertung auch eine leichte – zu seelischen Problemen führen kann. Die persönliche Einstellung zur Haut kann dann auf das Hautbild Einfluss nehmen: Betrachtet jemand seine Haut rein sachlich als vorübergehend aus dem Gleichgewicht gekommen, kann er viel besser damit umgehen, seine Haut liebevoller pflegen und damit sehr viel für die Verbesserung seines Hautbildes tun. Leidet jemand sehr unter seinen Pickeln und betrachtet seine Haut deswegen eher als „Feind“, hat das oft zur Folge, dass gequetscht, gedrückt und gerubbelt wird und die Akne sich deswegen verschlechtert.
Sich eine „dicke Haut“ zulegen Wenn die Akne auf die Seele schlägt, helfen nur drei Strategien. Erstens: die Haut liebevoll, konsequent, geduldig und richtig pflegen, zweitens: nicht immer auf seine Pickel stieren, denn dann werden sie in der Fantasie noch größer, und drittens: sich eine „dicke Haut“ zu legen und sich nicht um die (vermeintlich?) „komischen“ Blicke der anderen kümmern.
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